In Santa Cruz hängen derzeit sieben Seeleute aus Indien fest, die auf dem Frachter United S gearbeitet haben. Das Schiff wurde im Januar mit zehn Tonnen Kokain an Bord gestoppt. Es gilt als der größte Fang aller Zeiten. Die Inder sind 20 bis 26 Jahre alt. Sie sagten aus, dass sie mit Waffengewalt gezwungen wurden, das Schiff zu beladen. Deshalb hat sie die Staatsanwaltschaft zunächst auf freien Fuß gesetzt, während die mutmaßlichen Köpfe der Band in Haft sind. Aber die Inder haben kein Geld, keine Bleibe und keine Arbeitserlaubnis. Die Organisation Stella Maris auf Teneriffa wurde ihr einziger Lichtblick. In der Casa del Mar bekommen sie etwas zu essen und können übernachten. Doch dort müssen sie nächste Woche weg. Jetzt suchen Sozialdienste nach einer Lösung. Auf das beschlagnahmte Schiff können sie auch nicht, weil es dort ein Leck gab und es deshalb nicht sicher ist.
SV-AR
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