Teneriffa-Süd, Adeje: Außergerichtliche Einigung in einem Mordfall

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Das Provinzgericht in Santa Cruz hat eine Haftstrafe von zwölf Jahren gegen einen 35-jährigen Mann verhängt, der im Juli 2024 einen Mord in Adeje begangen hatte. Aus unbekannten Gründen griff er sein Opfer während des Duschens an. Er erstickte ihn, indem er heißes Wasser in seine Atemwege fließen ließ und brach ihm den Hals. Das Opfer erlitt Verbrennungen zweiten Grades an 15 Prozent des Körpers, vor allem im Gesicht, Armen und Oberkörper. Der Mörder war erst seit fünf Monaten wieder auf freiem Fuß. Zuvor hatte er 15 Jahre wegen eines Mordes abgesessen.
Zusätzlich akzeptierte er eine Entschädigungszahlung in Höhe von 300.000 Euro an die Schwester des Opfers. Als einzige Angehörige hatte sie dem Urteil außergerichtlich zugestimmt. Der Staatsanwalt hat wegen der besonderen Schwere der Schuld und der Wiederholungstat die Aberkennung der Bürgerrechte während seiner Haft und eine siebenjährige Bewährungszeit angeordnet.
SV-AR

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