Um eine Wiederholung der Unruhen von Bilbao und Barcelona zu verhindern, müssen präventive Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Das forderte die Präsidentin der Regierungsverwaltung von Teneriffa, Rosa Dávila. Sie wandte sich an den Regierungsbeauftragten auf den Kanarischen Inseln, um ihrer „großen Sorge“ Ausdruck zu verleihen. Anlass sind Anweisungen, die im Zusammenhang mit einem Aufruf der anonymen Plattform „Blocus“ kursieren. Diese beziehen sich auf die Calle del Castillo in Santa Cruz de Tenerife sowie die „Milla de Oro“ in Playa de las Américas.
In den Nachrichten, die bereits zu Tausenden über verschiedene Kommunikationsplattformen verbreitet werden, wird offen dazu aufgerufen, Geschäfte zu plündern, Müllcontainer in Brand zu setzen, öffentliche Verkehrswege zu blockieren und Einsatzkräfte der Sicherheitsbehörden anzugreifen.
Angesichts der Schwere dieser Inhalte und ihrer weiten Verbreitung forderte Dávila, die vorliegenden Informationen „dringend zu analysieren“ und die notwendigen präventiven Maßnahmen zu ergreifen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und Gewerbetreibende, Beschäftigte, Anwohner und Besucher zu schützen.
PG-AR
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