Kanarische Inseln: Wandel bei der ausländischen Bevölkerung

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Auslaendische Bevoelkerung

Nach den neuesten Daten des kanarischen Statistikinstituts Istac ist die ausländische Bevölkerung in den letzten 25 Jahren von 77.196 um 343 Prozent auf 342.612 Personen gestiegen.
In den letzten fünf Jahren ist insbesondere die Zahl der englischen Einwohner gesunken, und zwar um 11 Prozent auf 25.740. Von ihnen sind 40 Prozent älter als 65 Jahre, was auch auf die deutsche Bevölkerung zutrifft, die 27.631 Personen beziehungsweise zehn Prozent dazugewonnen hat.
Ein demografischer Boom ist bei der kolumbianischen Bevölkerung zu verzeichnen, die sich seit 2021 fast verdoppelt hat und mit 32.391 Personen das zweite ausländische Kollektiv auf den Kanarischen Inseln darstellt.
Italien führt die Liste mit 55.553 Personen, 10 Prozent mehr als 2021, an.
Die Statistik brachte auch zutage, dass die Italiener Teneriffa bevorzugen, während die Kolumbianer über alle Inseln gleichmäßig verteilt sind. Die Venezolaner und die Briten ziehen ebenfalls Teneriffa vor, die Deutschen haben eine Vorliebe für La Palma und La Gomera.
Insgesamt haben die ausländerstärksten Gemeinden im Süden Teneriffas und in Las Palmas de Gran Canaria einige Einwohner eingebüßt. Auch zieht es die ausländischen Einwohner vermehrt in kleine ländliche Ortschaften wie Icod de los Vinos, Arico, Telde, Santa Brígida, Frontera und Los Realejos.
MP-AR

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