Polizisten der Guardia Civil haben in der Provinz Sevilla zwei Personen festgenommen und ermitteln gegen acht weitere, die versucht haben, exotische Tiere illegal nach Las Palmas de Gran Canaria zu schleusen. Mehrere Exemplare wurden in einem Koffer entdeckt, was wiederum in den Bereich der Tiermisshandlung fällt. Unter anderem waren Mitarbeiter von Paketdiensten involviert, die keine Lizenz zum Transport lebender Tiere hatten. In Sevilla wurden sechs Wohnungen und drei Lagerhallen durchsucht. Dabei wurden 256 Tiere geschützter Arten entdeckt sowie 61 Hunde und 28 Katzen, die vermutlich zu Zuchtzwecken missbraucht wurden. Die Organisation hatte keine Zuchterlaubnis. Außerdem wurden in einer Wohnung 56.965 Euro Bargeld sichergestellt.
SV-AR
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