Wie die Guardia Civil erst jetzt bekannt gab, hat am vergangenen Samstag eine Drohne den Flughafenbetrieb auf Gran Canaria gestört. Der Drohnen-Pilot befand sich an einem Strand unterhalb des Flugplatzes, als seine Drohne von einem Windstoß mitgenommen und auf die Start- und Landebahn katapultiert wurde. Aus Sicherheitsgründen wurde der Flugverkehr sofort eingestellt, bis die Drohne geräumt war. Die Polizisten ermittelten den Piloten, der sich auf eine saftige Strafe gefasst machen muss.
Die Höhe der Strafe hängt davon ab, wie gefährlich die Situation war und ob es sich um einen Laien oder einen ausgebildeten Piloten handelt. Leichte Verstöße ohne Gefährdung können mit 60 bis 45.000 Euro geahndet werden. Schwere Verstöße, wie das Eindringen in den Luftraum, können mit einem Bußgeld in Höhe von 45.001 bis 90.000 Euro geahndet werden und sehr schwere Verstöße mit akutem Gefahrenpotential kosten bis 225.000 Euro für Laien und bis zu 4,5 Millionen Euro für Profipiloten.
SV-AR
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