Das vulkanologische Institut der Kanaren, Involcan, hat am Samstag bestätigt, dass in den vorangegangenen 48 Stunden über 200 Mikro-Beben im Teide-Massiv registriert wurden. Das Epizentrum lag südwestlich der Cañadas in circa zehn Kilometern Tiefe. Die Beben erreichten eine maximale Stärke von 1,1 und wurden deshalb nur von den seismischen Sensoren bemerkt. Die Experten gehen davon aus, dass diese Erdstöße durch die Injektion von Magma verursacht werden. Ein Prozess, der seit 2016 beobachtet wird und Teil eines normalen vulkanischen Geschehens ist. Derzeit gibt es keine Indikatoren, die kurz- oder mittelfristig auf eine Eruption schließen lassen.
SV-AR
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