Anlässlich des Weltflüchtlingstags, der am Samstag begangen wurde, forderte die Sprecherin der Organisation Accem, die das Flüchtlingszentrum Las Raíces leitet, dass sich Spanien nicht an der Deportation von Asylsuchenden in Drittländer beteiligt, wie es die Europäische Union beschlossen hat. Migranten würden so stigmatisiert und kriminalisiert. Vielmehr solle sich Spanien an die Menschenrechte halten und schnelle Entscheidungen über ein Bleiberecht treffen. Die Organisation hat auf den Kanarischen Inseln seit 2021 insgesamt 99.435 Migranten betreut. Zu Spitzenzeiten waren 2024 in Las Raíces 26.966 Menschen untergebracht und das Lager damit völlig überfüllt. Derzeit leben dort nur 3.528 Migranten. „Das heißt nicht, dass die Migration verschwunden ist. Sie hat nur neue Wege gefunden“, erklärte die Sprecherin Laia García.
SV-AR
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