Das Sturmtief Claudia, das seit Mittwoch über den Archipel hinwegfegt, hält sich in Grenzen. Auf La Palma, wo es zuerst auf Land traf, gab es Erdrutsche, Überschwemmungen, abgerissene Äste und Dachschäden, aber bislang sind die Schäden nicht so groß wie befürchtet. Auf dem Roque de los Muchachos fielen 100 Liter Regen pro Quadratmeter.
Ähnlich verhielt sich das Unwetter auf Teneriffa. Dort waren vor allem der Süden und die Isla Baja im Nordwesten der Insel betroffen. Auch hier gab es Erdrutsche, Wasser in Garagen und Wohnungen, aber keine schwerwiegenden Zwischenfälle.
Die Inselpräsidentin Rosa Dávila lobte am Donnerstagmorgen das umsichtige Verhalten der Inselbewohner sowie die schnelle Reaktion der Gemeinden. In Adeje, Arona und Granadilla de Abona wurden unbürokratisch und schnell Unterkünfte für obdachlose Menschen geschaffen, damit sie Schutz vor dem Unwetter suchen konnten.
SV-AR
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