Zwischen den Kanarischen Inseln und Venezuela bestehen historisch enge Beziehungen. Einst wanderten die Kanarier nach Venezuela aus, jetzt leben viele Venezolaner auf den Kanaren im Exil. Sie haben den Sturz Maduros durch das amerikanische Militär begrüßt. Momentan schweben sie noch zwischen Verunsicherung und Glück. „Wir hoffen, dass unser Land jetzt zur Demokratie zurückfindet. Diese Hilfe werden wir mit Öl bezahlen müssen. Aber Venezuela kann diesen Preis zahlen“, meinte Agustín Rodríguez, der Vizepräsident der Unión Canario Venezolana. Er verwies darauf, dass 2010 rund eine halbe Million Venezolaner im Ausland lebten, heute seien es etwa neun Millionen. Die Mitglieder der Unión Canaria Venezolana riefen am Samstagnachmittag zu einem Treffen vor dem Weihnachtsbaum in Santa Cruz auf, um jeden einzelnen Schritt der Befreiung zu feiern.
SV-AR
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