Im Januar begannen Ermittlungen der Nationalpolizei in Bezug auf ein Flüchtlingsboot, das im Hafen La Restinga auf El Hierro eintraf. An Bord befanden sich 144 Migranten, darunter Familien mit Kindern und minderjährige Jugendliche. Sie gaben an, von Banjul in Gambia aus sieben Tage lang unterwegs gewesen zu sein.
Die Ermittlungen der Polizei deuteten darauf hin, dass sich unter den Migranten drei Schleuser befanden. Nachdem sich die Beweise verdichtet hatten, reisten Polizisten aus Santa Cruz auf das spanische Festland. Sie nahmen zwei der Verdächtigen im Stadtteil Alcalá de Henares in Madrid und den Dritten in Cuenca fest. Die Männer müssen sich nun wegen Begünstigung der illegalen Migration verantworten.
SV-AR
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