Per Zufall entdeckte ein Anwohner an der Küste von Garachico am vergangenen Sonntag die Überreste eines Menschen. Bislang ist nur so viel klar: es handelt sich um einen Leichnam, der nicht vom Meer angeschwemmt, sondern absichtlich eingegraben wurde. Um ihn freizulegen müssen große Felsbrocken bewegt werden. Der Leichnam könnte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Möglicherweise handelt es sich um eine Hinrichtung aus den Zeiten des Bürgerkriegs oder des Franco-Regimes. Aber auch ein tödlicher Streit sei möglich, da damals schnell von Schusswaffen Gebrauch gemacht wurde. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass sich an der Stelle ein Massengrab befindet. Dann wären archäologische Ausgrabungen nötig. Moderne Technologien werden zum Einsatz kommen. Derzeit warten die Behörden auf bürokratische Genehmigungen.
SV-AR
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